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3.10.2025–30.8.2026
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Vertiefung: Geschichte der Gemäldegalerie
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Die Gemäldegalerie an der 1692 gegründeten Akademie der bildenden Künste ist eine der drei berühmten Sammlungen Alter Meister in Wien. Den ältesten Bestand aus dem 18. Jahrhundert bilden die Aufnahmewerke der Akademiemitglieder und die Preisstücke der Kunststudenten aus den jährlichen Abschlussausstellungen. Ihren internationalen Rang verdankt sie aber vor allem der großzügigen Schenkung des Grafen Lamberg-Sprinzenstein. Dieser vermachte dem Haus 1822 rund siebenhundertvierzig Gemälde, darunter Meisterwerke von Bosch, Bouts, Cranach, Rubens, van Dyck, Rembrandt, Tiepolo und Guardi – mit der Verpflichtung sie für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Damit entstand Wiens erstes institutionelles Kunstmuseum.
Seit dem Jahre 1877 befindet sich die Akademie – und mit ihr im ersten Stock auch die Gemäldegalerie – in dem prachtvollen Palais am Schillerplatz. Es wurde nach Plänen des Architekten Theophil Hansen im Stil des Historismus errichtet.
Der Inventarbestand der Gemäldegalerie hat sich, aufbauend auf die Stiftung des Grafen Lamberg-Sprinzenstein, durch weitere Schenkungen bis heute mehr als verdoppelt. Das Profil der Galerie entspricht aber nach wie vor der Sammlung ihres Begründers.
Anders als bei den meisten historischen Akademien Europas, deren ursprüngliche Einheit von Kunstsammlungen und Kunstschule längst aufgelöst worden ist, ist die Gemäldegalerie noch heute in den organisatorischen Verbund der zeitgenössischen Kunstuniversität integriert. Lange diente die Gemäldegalerie als „Lehrmittelkabinett“ der Akademie; wichtiger als diese Funktion wurde aber im Lauf des 20. Jahrhunderts ihre große Bedeutung als hochkarätige Sammlung Alter Meister.
Seit dem Jahre 1877 befindet sich die Akademie – und mit ihr im ersten Stock auch die Gemäldegalerie – in dem prachtvollen Palais am Schillerplatz. Es wurde nach Plänen des Architekten Theophil Hansen im Stil des Historismus errichtet.
Der Inventarbestand der Gemäldegalerie hat sich, aufbauend auf die Stiftung des Grafen Lamberg-Sprinzenstein, durch weitere Schenkungen bis heute mehr als verdoppelt. Das Profil der Galerie entspricht aber nach wie vor der Sammlung ihres Begründers.
Anders als bei den meisten historischen Akademien Europas, deren ursprüngliche Einheit von Kunstsammlungen und Kunstschule längst aufgelöst worden ist, ist die Gemäldegalerie noch heute in den organisatorischen Verbund der zeitgenössischen Kunstuniversität integriert. Lange diente die Gemäldegalerie als „Lehrmittelkabinett“ der Akademie; wichtiger als diese Funktion wurde aber im Lauf des 20. Jahrhunderts ihre große Bedeutung als hochkarätige Sammlung Alter Meister.



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