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3.10.2025–30.8.2026
24A

Pierre Subleyras (Saint-Gilles-du-Gard 1699 – 1749 Rom), Das Atelier des Künstlers, recto, zwischen 1746 und 1749, Öl auf Leinwand, Legat von Graf Lamberg-Sprinzenstein, Wien, 1822
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Wir blicken in das Atelier von Pierre Subleyras, einem in Südfrankreich geborenen Barockmaler. Nach seiner Ausbildung an der französischen Akademie verlagerte er ab 1727 seinen Lebensmittelpunkt nach Rom. Dort unterhielt er bis zu seinem Tode eine gut florierende Werkstatt, die neben christlichen und mythologischen Historiengemälden vor allem Porträts anfertigte.
Das Bild gibt den Blick frei auf einen hohen Atelierraum, in dem Subleyras die größten Erfolge seiner Künstlerlaufbahn versammelt hat und uns damit gleichsam sein Lebenswerk präsentiert. Neben den Gemälden sehen wir auch zahlreiche Nachbildungen antiker Skulpturen, so etwa die auffällig im Vordergrund platzierte kleinformatige Gipsfigur des Herkules Farnese. Er steht symbolisch für einen tugendhaften, heldenhaft beschrittenen Lebensweg und Subleyras’ Kenntnis der Antike.
Im Vordergrund links hat sich der Künstler selbst ins Bild gebracht. Subleyras wendet sich mit dem Redegestus seiner rechten Hand direkt an den Betrachter und holt ihn, nicht zuletzt wohl auch als möglichen Kunden, in sein Atelier. In seiner Linken präsentiert er uns sein jugendliches Selbstporträt. Auch in der vor der Staffelei sitzenden Rückenfigur im Mittelgrund dürfen wir wohl den Maler selbst erkennen. Er arbeitet an den letzten Zügen eines weiblichen Porträts. Die Dargestellte lenkt den Blick auf das nebenstehende Bildnis Papst Benedikts XIV., eines der wichtigsten Mäzene Subleyras. Zu Füßen des Künstlers stöbert seine kleine Tochter Maria-Clementina in einer Kiste. Sie sollte später als Malerin in die Fußstapfen des Vaters treten.
Das Bild gibt den Blick frei auf einen hohen Atelierraum, in dem Subleyras die größten Erfolge seiner Künstlerlaufbahn versammelt hat und uns damit gleichsam sein Lebenswerk präsentiert. Neben den Gemälden sehen wir auch zahlreiche Nachbildungen antiker Skulpturen, so etwa die auffällig im Vordergrund platzierte kleinformatige Gipsfigur des Herkules Farnese. Er steht symbolisch für einen tugendhaften, heldenhaft beschrittenen Lebensweg und Subleyras’ Kenntnis der Antike.
Im Vordergrund links hat sich der Künstler selbst ins Bild gebracht. Subleyras wendet sich mit dem Redegestus seiner rechten Hand direkt an den Betrachter und holt ihn, nicht zuletzt wohl auch als möglichen Kunden, in sein Atelier. In seiner Linken präsentiert er uns sein jugendliches Selbstporträt. Auch in der vor der Staffelei sitzenden Rückenfigur im Mittelgrund dürfen wir wohl den Maler selbst erkennen. Er arbeitet an den letzten Zügen eines weiblichen Porträts. Die Dargestellte lenkt den Blick auf das nebenstehende Bildnis Papst Benedikts XIV., eines der wichtigsten Mäzene Subleyras. Zu Füßen des Künstlers stöbert seine kleine Tochter Maria-Clementina in einer Kiste. Sie sollte später als Malerin in die Fußstapfen des Vaters treten.
