Die Sammlung betrachten
3.10.2025–30.8.2026
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Christian Kollonitsch (Wien 1730 – nach 1802 Wien), Bildnis Anton Graf Lamberg-Sprinzenstein, 1770, Öl auf Leinwand, Legat von Graf Lamberg-Sprinzenstein, Wien, 1822
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Elegant und selbstbewusst präsentiert sich hier Graf Anton Franz de Paula Lamberg-Sprinzenstein im Alter von dreißig Jahren. Seine aristokratische Erscheinung und edlen Gesichtszüge wurden von Christian Kollonitsch im Jahr 1770 malerisch festgehalten. Über fünfzig Jahre später vermachte der Graf seine private Gemäldesammlung von weit über siebenhundert Werken der Wiener Akademie.
Schon zu Lebzeiten des Grafen wurde die exquisite Sammlung in einem Reisebericht rühmend beschrieben:
„Klein aber höchst ausgesucht und fast nur auf die niederländische Schule eingeschränkt. Die mehresten dieser Gemälde sind von vorzüglichen Meistern, und von diesen größtentheils vorzügliche Stücke.“
Beruflich hatte der junge Graf, der den Betrachter mit erhabenem Blick fixiert, die diplomatische Laufbahn eingeschlagen. Als kaiserlicher Gesandter verbrachte er mehrere Jahre an den Höfen in Neapel und Turin. Während dieses Italienaufenthalts erwarb er bereits zahlreiche Bilder. Doch erst nach seiner Rückkehr nach Wien trug er den Hauptbestandteil seiner Gemäldesammlung zusammen. In jenen Jahren wuchsen auch seine persönlichen Kontakte zu Künstlern an der Wiener Akademie.
Den prächtigen Prunkrahmen des Lamberg’schen Porträts stiftete Klemens Lothar Wenzel Fürst Metternich in seiner Funktion als Protektor der Akademie im Jahre 1834. Er war es auch, der Graf Lamberg als Präses der Akademie empfohlen hatte; Eine Funktion, die Lamberg in seinen letzten Lebensjahren ausübte.
Schon zu Lebzeiten des Grafen wurde die exquisite Sammlung in einem Reisebericht rühmend beschrieben:
„Klein aber höchst ausgesucht und fast nur auf die niederländische Schule eingeschränkt. Die mehresten dieser Gemälde sind von vorzüglichen Meistern, und von diesen größtentheils vorzügliche Stücke.“
Beruflich hatte der junge Graf, der den Betrachter mit erhabenem Blick fixiert, die diplomatische Laufbahn eingeschlagen. Als kaiserlicher Gesandter verbrachte er mehrere Jahre an den Höfen in Neapel und Turin. Während dieses Italienaufenthalts erwarb er bereits zahlreiche Bilder. Doch erst nach seiner Rückkehr nach Wien trug er den Hauptbestandteil seiner Gemäldesammlung zusammen. In jenen Jahren wuchsen auch seine persönlichen Kontakte zu Künstlern an der Wiener Akademie.
Den prächtigen Prunkrahmen des Lamberg’schen Porträts stiftete Klemens Lothar Wenzel Fürst Metternich in seiner Funktion als Protektor der Akademie im Jahre 1834. Er war es auch, der Graf Lamberg als Präses der Akademie empfohlen hatte; Eine Funktion, die Lamberg in seinen letzten Lebensjahren ausübte.
